Bilder für Gwundernase… :-)

Einige von euch wollten ja noch mehr Bilder sehen…

  

Skipper Res und Mitsegler Jürg …

  

Thomas und Patrizia…

  

Der Arzt Silvio und seine Jeanine (in der typischen Pose)…

  

Meine Wenigkeit und das Schiff in Krängung… (für die einen auch Kränkung) 😉

Der bereits beschriebene Geburtstagskuchen…

 

 

 

 

Und tschüss…

Gestern Nachmittag kamen wir in Alicante an. Es waren alle froh, endlich im ruhigen Zielhafen zu liegen, denn draussen auf dem Meer waren die Wellen mittlerweile bis zu 4m hoch. Nachdem wir die Anmeldeformalitäten im Hafenbüro geregelt hatten, gab es zum letzten Mal das Hafenbierchen. Danach putzte die Crew das Schiffsdeck. Dabei wurde sie von Skipper Res angefeuert, welcher das Geschehen vom Steg aus beobachtete. Glücklicherweise konnten wir für die Reinigung unter Deck jemanden anstellen. Die Putzfrau hat einen Stundenlohn von 10 Euro. Wir wollten ihr 60 Euro für zwei Stunden Arbeit geben und vereinbarten, dass sie heute um 11.00 Uhr aufs Schiff kommt. Leider kam sie dann nicht… So durften meine Mitsegler das Schiffsinnere ohne mich reinigen. 😉

Denn ich ging heute Morgen noch vor Sonnenaufgang von Bord. Res und Mitsegler Jürg sind extra um 06:30 Uhr mit mir aufgestanden, um mir zu helfen das schwere Gepäck an Land zu hieven.

Wie immer war es für mich nicht ganz einfach dem Meer tschüss zu sagen. Darum stieg ich rasch in das wartende Taxi, welches mich zum Flughafen brachte…

He ist watching you too…

Gestern ist etwas einmaliges und irgendwie sureales passiert:

Plötzlich sehe ich auf der Backbordseite eine Wasserfontäne aus dem Meer steigen.  In derselben Bruchteilssekunde registriert mein Hirn, das ist ein Wal! Und genau in diesem Moment sehe ich bereits ein riesengrosser Walrücken etwa 50m neben unserem Schiff vorbei schwimmen.

Das Ganze ging so schnell, dass es davon natürlich keine Bilder gibt. Immerhin haben die Mitsegler, welche nicht mit Stugeron zugedröhnt waren, das Gleiche gesehen. 

Ein bisschen leid tat mir später die Wasserschildkröte, deren Auftritt nach dem gesichteten Wal, viel zu wenig beachtet wurde. 😉

Nach einem Restenverwertungsznacht (Safranrisotto mit verschiedenen Salaten) endete der Abend hier in Torrevieja spät und lustig. 

Nun ist heute bereits der letzte ‚Segeltag‘. Wenn es nicht allzuviel Wind hat, üben wir nochmals das MOB Manöver unter Segel, bevor der Törn dann in Alicante endet. Ich habe in dieser Woche viel gelernt und vor allem viel an Sicherheit gewonnen. Res, unser Skipper, ist leidenschaftlicher Regattasegler und hat mit seinem Team 1992 sogar an den olympischen Spielen in Barcelona teilgenommen. Wenn du denkst, die Segel stehen richtig und der Kurs liegt gut an, dann findet er bestimmt noch einen Trick, um das Boot um 0,5 Knoten zu beschleunigen. Beispielsweise mit einer zusätzlichen Genuaschote, welche mal schnell über eine an der Reling befestigten, povisorischen Rolle gefädelt wird. Dadurch bekommt die Genua unten mehr Bauch und kann somit mehr Wind aufnehmen. So gewannen wir jede inoffizielle Regatta. Wer jetzt hier nicht alles verstanden hat: kein Problem, auch für mich sind solche Tricks immer wieder verblüffend! 😀

Sherlock is watching you…

Unser AIS hat Wackelkontakt, aber ansonsten lässt die 50 Fuss Boingo alive keine Wünsche offen. Vielleicht ist dies eine optimale Kombination zwischen Raceing und Komfort?

So sah übrigens heute unser Zmorge aus, schlimm nicht? (Wir konnten einfach nicht wiederstehen, als wir auf dem Weg zum Supermarkt an einer Bäckerei vorbei kamen.)


Und das war die Hafeneinfahrt zu Cartagena:


Der Hafen ist wunderschön und liegt direkt bei der Altstadt. Darum erhofften wir uns auch dementsprechend schöne Duschen. Leider vergeblich, denn es gab bei den Frauen nicht einmal warmes Wasser.

Die Crew hat beim aktuellen Seegang während des Tages nicht sonderlich viel Appetit. Darum gehen wir nun Tapas essen! 😎

Abendstund…


… ist wunderschön, atemberaubend, einzigartig und kann spät werden…

‚Unsere‘ Grand Soleil liegt nun in Garrucha seitlich am Steg. Die Tagesskipperin ist etwas enttäuscht, dass das Anlegemanöver heute nicht interessanter war.

Immerhin mussten/wollten wir auf dem offenen Meer die kleine Genua durch die Grosse ersetzen. Da die Mitsegler (S. B. Arzt und J. W. Psychologiestudentin aus Bern) nicht so viel Ahnung haben vom Segeln, mussten einmal mehr Skipperin F. und B-Schein Besitzer T. alles geben. Okay, die kleine Genua hätte man etwas schöner zusammenlegen können… Ebenfalls wäre es nett gewesen, wenn die ganze Mühe mit Wind belohnt worden wäre. Leider stellte dieser stattdessen komplett ab. 

Nach dem Anmelden im Hafenbüro, wo ich heute mit durfte, gab es das obligate Hafenbierchen. Danach versuchten einige der Mannschaft mehr oder weniger erfolgreich zu duschen. Ich plädiere für die Heckdusche an Bord… 😉

Nach dem Nachtessen im Restaurant feierten wir noch Jeanines Geburtstag. Anstandshalber assen alle zwei Bissen vom Geburtstagskuchen, welcher Silvio ohne Rezept und mit nicht originalen Zutaten gebacken hatte.

Fazit des Tages: Es ist wirklich immer wieder verblüffend, wie spannend es sein kann, mit unterschiedlichsten Menschen auf engstem Raum zu leben. Ich amüsiere mich prächtig und ihr könnt euch auf viele spannende Storries freuen! 😀

Morgenstund…

… hat Gold im Mund. 

Heute Morgen war um 06.00 Uhr Tagwache, denn wir haben 65sm vor uns. 

Als Tagesskipperin durfte ich das Ablegemanöver fahren. Zudem kann ich so den ganzen Tag Befehle an die Crew erteilen! 😉 Weil wir momentan unter Motor und mit Autopilot unterwegs sind, reicht die Zeit für einen kurzen Blogeintrag. 

Wir hoffen, dass der Wind vor dem nächsten Kap etwas dreht und wir danach noch zum Segeln kommen. Der Seegang ist soweit ruhig und die Crew wohlauf. 😎

Leinen los…


Heute Mittag machten wir in Benalmadena die Leinen los.

Der anfänglich zögerliche Westwind war mit uns und so kamen wir, dank dem Spi, trotzdem gut voran.

Später frischte der Wind auf und so kamen wir mit grossem Tempo, super vorwärts. Die bis zu 2,5m hohen Wellen haben allerdings nicht alle gleich gut ertragen, darum haben wir uns auch gegen einen Nachtschlag entschieden. (Der Skipper und die beiden B-Scheininhaber hätten den günstigen Wind ja zu gerne noch weiter ausgenützt!) 😉

Nun liegen wir für eine Nacht im Hafen von ‚Puerto Marina‘. Morgen früh nehmen wir Kurs Richtung Almeria.