Zion NP

Weil die Fahrzeit heute nur 1,5 Stunden lang war, mussten wir uns am Morgen nicht beeilen. Beim Autobeladen stellten wir, mit mehr oder weniger grossem Schrecken fest, dass ich dieses am Vorabend vergessen habe abzuschliessen. Sind wir mal ehrlich, wer hätte denn mein Macbook und meine Fotoausrüstung brauchen können? Nicht lustig? Also: Glück gehabt!

Noch auf dem Hotelparkplatz meldete die Elektronik fehlende Luft im Reifen hinten links. Da an der nächsten Ecke eine Tankstelle war, konnten wir dort ‚Air‘ tanken. 

Die Fahrt zum Zion National Park verging dank dem Navi unterhaltsam: dieses spricht zeitweise deutsch, dann wieder englisch, oder aber auch gar nicht. Die Selbständigkeit mancher elektronischer Geräte ist wahrlich verblüffend – ich schwöre, an dem Ding nichts manipuliert zu haben. 😉


Im Park angekommen, entschieden wir uns gleich zum Visitor Center zu fahren, dort das Auto abzustellen und danach mit dem Shuttlebus den Park zu erkunden. Dummerweise hatten etwa 100’000 andere Menschen dieselbe Idee. Darum warteten wir vor einem einspurigen Tunnel eine halbe Ewigkeit, bis die Strasse für uns freigegeben worden ist. Am Visitor Center angekommen hatte es natürlich keine Tagesparkplätze mehr frei. Deshalb gab es dann in der Parkeigenen Brauerei etwas zu trinken und zu essen. 



Danach mussten wir erneut durch den Park, zurück zur Unterkunft fahren. Die Zion Mountain Lodge besteht aus einem Haupthaus mit Anmeldung und Restaurant. Dazu gehören auf einem grossen Stück Landwirtschaftsland viele kleine Blockhaus-Lodges. 


Schon beim Checkin ist mir die Kleidung der Frauen und Mädchen, welche hier leben und arbeiten aufgefallen. Alle tragen blaue oder braune Röcke mit schwarzen Leggins und haben schöne Flechtfrisuren. Ich denke, es sind Amishe. 

Zusätzlich zum Hotel werden hier eine Büffelherde, viele Pferde, Schafe, allerlei Hühner und sonstige Kleintiere versorgt. Zum Znacht habe ich einen einheimischen Bisonburger probiert. Mein Urteil: entweder bekam dieser zu Lebzeiten zu wenig zu trinken, oder der Koch hat ihn wirklich zu lange gebraten. Ob ‚medium‘ in Amerika anders gedeutet wird, als in der Schweiz? Ich weiss es nicht. Aber vielleicht teste ich beim nächsten Mal einfach ‚medium rare‘!



2 Antworten auf „Zion NP“

  1. also, erstens bist du ein „Lucky-girl“ und zweitens würdest du nieeeemals an einem Navi oder sonstigen elektronischen Geräten rumpröbeln ; )

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