Trainingskilometer…

Nachdem ich im Monument Valley auf den Geschmack gekommen bin, absolvierte ich heute einige Trainingskilometer für die bevorstehende Ralley Paris-Dakar. Resultat: Sand, überall von Kopf bis Fuss. Ja, auch im Mund, in der Nase, unter den Fingernägeln und bis zu deren Entsorgung in der Handtasche….

(Gerne hätte ich euch von dieser Fahrt ein Video gezeigt, dieses lässt sich aber trotz Komprimierung und bestimmt schon 10 Versuchen, einfach nicht laden…) 🙁


​​Am Eingang des Antelope Canyons angekommen wurden wir vom Tourführer kurz über das Verhalten in der engen Schlucht instruiert und durften danach sofort ‚eintreten‘. ​Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass man mit einem halbwegs geschulten Auge (Semi Heiligkreuz lässt grüssen, einmal mehr gut investiert Paps) solche Fotos knipsen kann. Der Tourführer der Gruppe hinter uns sagte zu mir: ‚like a professional‘. Logisch, wenn dann richtig! Für euch gibts hier aber nur die iphone-pics. Momentan bin ich einfach zu faul, um Bilder hin und her zu schieben. Wer später Lust hat, dem zeige ich gerne das Fotoalbum, welches hoffentlich zeitnah entstehen wird…




Ein neuer Tag…

Dank der Zeitverschiebung beim Wechsel des Bundesstates war der Sonnenaufgang heute Morgen ‚erst‘ um 06:11 Uhr. Die Kulisse mit dem aufgehenden orangeroten Feuerball wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Es hat sich gelohnt…

Auf der Hinfahrt zum Lake Powell (Page) machten wir einen Zwischenstopp am Horseshoe Bend. Dort mussten wir bei ca. 40 Grad Celcius einen knappen Kilometer über einen sandigen Weg zum Aussichtspunkt wandern. Lustig, wer da alles mit was für Kleidung, Kopfbedeckung und Schuhwerk unterwegs war. Es scheint ein touristischer Hotspot zu sein, obwohl ’nur‘ Natur, kein Ami-Entertainment und ohne Rolltreppen… Trotz Höhenangst (ja Mam, es ist gut hast du es nicht gesehen) habe ich mich an die Klippen gewagt um Bilder zu machen. Die Besten (mit Weitwinkel) sind noch auf der Kamera, einen ersten Eindruck gibt es hier trotzdem:

Am Lake Powell angekommen, befindet sich der Pool direkt vis à vis vom Hotelzimmer. Dort könnte der Rest des Tages gemütlich und abwechselnd zwischen Liegestuhl und Wasser verbracht werden. Ausser, es schliesst jemand wegen des aufkommenden Windes die Sonnenschirme, dann ist es einfach zu heiss, um weiter an der Sonne zu liegen. 

Fly away…

Gestern stand am Grand Canyon ein Helikopterrundflug auf dem Programm. Und das ‚luckygirl‘ durfte vorne neben dem Piloten platznehmen! Hätte er mich gelassen, hätte ich die Kiste natürlich auch gleich selbst gesteuert. Pamir auf, ab in die Luft, mit Musik von Top Gun, dabei über Funk mit dem Piloten scherzen. That was so funny.



Am Abend gab es trotz Wolken ein paar Sonnenuntergangsstrahlen, welche den Canyon ein wenig in ein anderes Licht tauchten:


Heute ging es weiter Richtung Monument Valley, die Fahrt hierhin war wenig spektakulär. (Das Navi meldete in 125km die nächste Abzweigung). Da das Hotelzimmer bei Ankunft noch nicht bereit war, entschieden wir uns für eine Rundfahrt im Valley, welche man im eigenen Auto machen kann. (Mami und Judith: mit ein wenig Sand zwischen den Zähnen bin ich nun ready für Paris-Dakar. Ihr könnt anmelden!) Dem SUV sei Dank, konnten wir die wiklich holprige, steinige, sandige und von Schlaglöchern übersäte Piste gut bewältigen. Gerne hätte ich jedoch jenen mit dem Ford Mustang zugeschaut, wie (und ob) sie wieder auf die ’normale‘ Strasse hochgekommen sind. Dazu könnte ja wiedereinmal ein philosophischer Gedanke folgen: auch steinige Wege machen Sinn… Manchmal vielleicht auch erst im Nachhinein…



Wer errät die Namen der obigen Felsskulpturen?


Ausblick vom Hotelzimmer im Indianerreservat Navajo = alkoholfreie Zone = no Apéro today!

Early bird…

Um 05:10 Uhr aufgestanden zum Sunrise, konnte ich ein paar schöne Bilder machen, dabei die Natur und die frische Luft geniessen. Nun, eine gute Stunde später, ist wohl der grösste Teil der Hotelgäste noch im Bett, darum hat es zurzeit freie Wlan-Kapazität und ich konnte (wenn auch mühsam und alle einzeln) ein paar Bilder hochladen. (Siehe Beitrag von gestern.) 



On the road again…

Nach mehr als 7 Stunden Fahrt, zu einem grossen Teil auf der legendären Route 66, sind wir endlich in Grand Canyon Village eingetroffen. Der Weg hierhin ging über etliche schnurgerade Strassen und nur einmal wurden wir von ‚Roadworkern‘ aufgehalten und mussten tatsächlich WARTEN…



Das Hotel ‚El Tovar‘ ist 1905 im Swisschaletstil mit skandinavischem Einfluss erbaut worden und befindet sich direkt am Rande des Canyons. Der Apéro auf der Terrasse war wohlverdient. Nur leider versteckte sich die Sonne zum Sunset hinter dicken Wolken. Ich hoffe auf mehr Glück für morgen. 



Aus wland-technischen Gründen (Status Steinzeit) gibt es momentan leider keine Bilder…

Weiter gehts…

Gestern haben wir die Queen Mary besichtigt. Das in den 20er Jahren erbaute Dampfschiff liegt seit der letzten Fahrt 1967 im Hafen von LA. Leider nagt an manchen Stellen der Rost an der stolzen Lady, dennoch konnte ich mich ganz gut in die Glamourzeiten der Schifffahrt hineindenken: schöne Leuchter, edles Porzellan und tolle Artdeco Möbel waren zum Teil in ‚echt‘ oder auf Bildern zu sehen. Zusätzlich gab es eine interessante Sonderausstellung über die Titanic. Ganz ami-like ist natürlich auch das Entertainment wichtig: so zum Beispiel ein 4D Theater, welches eigentlich die Geschichte der Meeresbewohner erzählt. Vor lauter Specialeffects kann man sich aber nicht ganz so gut auf den Inhalt fokussieren. 











Nach 3 Tagen LA ging es heue los mit dem Roundtrip. Das gemietete Navi ist mehr als ‚für d Füchs‘, dank der App ‚here‘ gelang es trotzdem, den Weg einwandfrei zu finden. (Danke Daniela für den Tipp.) 

Der erste Stopp heute galt dem Premiumoutlet ausserhalb von Palm Springs. Nach etwa 4 Stunden powershoppen ging es dann weiter zum Hotel am Joshua Tree National Park. Der Zimmerbezug ging zügig und so ist es nun Zeit, den Pool zu inspizieren und dabei ein wenig zu blogen…




Hollywood Bowl…

Geste​​​rn Abend bekamen wir, dank den Connections von Sämi, Tickets für den Film ‚Harry Potter and the Prisoner of Azkaban‘. Die Musik zum Film wurde von der ‚Los Angeles Philharmonic‘ live gespielt. Das Openair Theater, welches 17’000 Menschen fasst und beinahe voll war, ist gigantisch. Die Kulisse mit den Hollywood Hills im Hintergrund einfach einmalig und auch das Wetter war einmal mehr fabelhaft. 



Video mit Ton…

Und zweitens kommt es anders…

…als man denkt!

Wie bereits erwähnt wäre der Plan gewesen, mit dem Auto nach LA zu fahren. Desi hatte dieses ja bereits vom Rooftop Pool im HRC reserviert. Nun sind wir also nach der Schule voller Tatendrang zum Flughafen geubert um dort den reservierten Car entgegen zu nehmen. Nach kurzem Anstehen wurden wir von einem freundlichen Herrn darauf hingewiesen, dass man mit der Debitkarte von Desi leider kein Auto mieten kann. Da Sämi und ich nicht mehr nach San Diego zurück kehren, konnten auch wir das reservierte Auto nicht entgegen nehmen. Dies bedeutete: so rasch wie möglich einen Plan B zu erstellen.

Also: mit dem Taxi zurück zur Unterkunft nach Downtown und von dort mit Sack und Pack wieder mit Uber zur Santa Fe Train Station. Wieder anstehen am Ticketschalter, diesmal etwas länger. Eine sehr bedächtige (und ziemlich gelangweilte) Dame verkaufte uns die Tickets und wir entschieden uns die grossen Koffer aufzugeben. Leider war dann mein Koffer zu schwer und ich musste direkt vor dem Schalter noch kurz umpacken. Plan B beinhaltete auch, im Zug gemütlich ein paar Bierli zu zwitschern. Zum Einkaufen hatten wir jedoch (so vermuteten wir in diesem Moment) nicht mehr viel Zeit und uns war auch unbekannt, wo der nächste 7/11 ist. So zog ich los, um schlussendlich in einem Restaurant drei Bier über die Gasse zu kaufen und dafür ein kleines Vermögen zu bezahlen. 


Zurück am Bahnsteig war die Warteschlange bereits beträchtlich und sie verlängerte sich zusehends. Irgendwann erschien auf einer Anzeige das Wort ‚delay‘ (Verspätung). Kein Mensch wusste aber für welchen Zug und wie lange. Nach 1.5 Stunden Wartezeit konnten wir endlich in den Zug steigen, dort warteten wir dann nochmals eine Stunde, bis dieser endlich losfuhr. Der Grund war ein Personenunfall. 


Die Zeit im Zug nutzten wir, nach dem wohl schrecklichst schmeckenden Bier überhaupt, um ein bisschen zu schlafen. Zwischendurch wurden wir von den Strapazen der Reise von einem schönen Sonnenuntergang entschädigt. Nach 8 Stunden Reisezeit (statt 3 Stunden) sind wir dann endlich in LA angekommen. Dort war das Gepäck bereits vor uns am Baggage Claim und wir mussten zur Abwechslung einmal nicht warten!





Nachdem das Hotel bezogen war konnten wir den Abend am Walk of Fame und zuletzt am Hotelpool ausklingen lassen. At the end of the day, finally LA…

Time to say goodbye…

Nun sind die drei Wochen San Diego bereits   Geschichte. Und glaubt mir, wir haben hier wirklich Geschichte geschrieben. An das unbeschwerte Studentenleben könnte ich mich glatt gewöhnen. Aber irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass da in Baar (nicht zu verwechseln mit Bar) noch einen Job auf mich wartet. Und die ‚älteren‘ Hasen unter uns wissen, je kürzer die Zeit, desto intensiver muss diese genutzt werden… 😉

Beertasting…

Taco-Tuesday…

Morningcoffee…

Bodypump… 

Independence Day…

Business im Pool…

Kurzfristig haben wir entschieden schon heute mit dem Mietauto nach LA zu fahren. Wenn wir Glück haben, gibts auch dort nochmals einen – oder zwei – lustige Tage. Nun muss ich los, sonst verpasse ich noch die Graduation… 

Yes or no…

Einige Personen meinten bereits vor meiner Abreise: den Zoo in San Diego musst du dir unbedingt anschauen! So nahm ich am Ausflug der Schule teil und muss nun sagen, was ich gesehen habe verwirrt mich etwas. Viele Tiere leben in kleinen Gehegen, oft fehlen Artgenossem im selben Käfig und die Umgebung entspricht so gar nicht dem, was der Lebensraum in der Natur bieten würde. Eine weitere typisch amerikanische Sache sind die Busse, welche mehrheitlich gut gefüllt, lauffaule Menschen durch den Zoo führen. So können die Tiere direkt vom Bus aus ‚bestaunt‘ werden, sofern diese überhaupt gesehen werden.  

Trotzdem hat es viele ganz interessante Tiere da, welche wir uns natürlich als Fussgänger (auch ohne die Rolltreppen zu benutzen) angeschaut haben.


Das Tier auf dem letzten Bild heisst übrigens Okapi. Auch wenn man es nicht auf den ersten Blick sieht, gehört es zur Familie der Giraffen. 

Zoo ja oder nein? Wer weiss, vielleicht ist die Antwort: ja aber… (Passt zu mir, ich weiss. 😉)